EMTB Fahrtechnik & Guiding

Auch in der Saison 2019 werden wir wieder eine Menge EMTB Kurse und Touren mit Euch zusammen durchführen und freuen uns sehr über das gute Feedback auf unsere bisherigen Veranstaltungen. Klassisches Mountainbiken ohne elektrische Unterstützung wird aber von uns nach wie vor am meisten Beachtung und Aufmerksamkeit bekommen, da wir das EMTB nur als weitere, neue und sehr spaßige Variante des Mountainbikesports sehen. Darüber hinaus bringt EMTB mehr Leute aufs Bike und steigert die Lebensqualität von vielen Menschen. Da sind wir gerne dabei :)
Neben den MTB-Fahrtechnikkursen, die Ihr mit Eurem EMTB besuchen könnt, werden wir wieder unsere E-PIC EMTB TOUR fest im Programm haben. Darüber hinaus organisieren wir für Euch und Eure Gruppe gerne auch private EMTB-Events. Von der geführten Tages- oder Mehrtagestour, Fahrtechniktrainings bis zu Tour & Technik-Kombinationen, stellen wir für Euch ein individuelles Programm zusammen. Ganz auf Eure Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt und perfekt und sicher durchgeführt. Diese privaten Events machen mittlerweile schon mehr als 3/4 unseres Programms aus. Heute haben wir für Euch ein paar Infos und Tipps für zum Thema EMTB und unserem Programm im Harz zusammengestellt:

GUIDING & TOUREN
Die Harzer Natur und natürlich auch die Trails mit dem EMTB auf ganz neue Art zu erfahren, ist ein tolles Erlebnis. Vertraut dabei auf unsere Erfahrung, was die Reichweite des Systems, verfügbare Ladestationen, die geeignete Wege und Routen, sowie die Einschätzung der körperlichen Voraussetzungen und der Fahrtechnik angeht.

Da die Reichweite eines EMTB stark von vielen Einflussfaktoren abhängt, ist es wichtig sich genau mit dem System vertraut zu machen und die Funktionsweise richtig einschätzen zu können. Hier spielt natürlich das Gesamtgewicht von Bike und Fahrer eine große Rolle – viel Gewicht bedeutet hohen Energieverbrauch. Daneben beeinflussen auch die Topologie des Geländes und die Route die Reichweite. Viele steile Anstiege und Höhenmeter am Stück ziehen mehr Energie als gemäßigtere Steigungen. Dazu kommen noch Faktoren wie Reifenart, Luftdruck und richtiges Schalten und natürlich zu guter letzt, die Grundfitness des Bikers. Wir haben die Erfahrung gemacht, das Biker die auch mit klassischen Mountainbikes unterwegs sind oder auch regelmäßig fahren, deutlich weniger Energie verbrauchen als Gelegenheitsfahrer oder unerfahrene Biker.
Auch wo die nächste Ladestation zu finden ist, sollte man sich vor der Tour überlegen. Im Rahmen unserer Touren bauen wir immer mal wieder kleine Stopps und in der Regel auch eine längere Mittagspause ein. Hier haben wir die Möglichkeit, die Ladegeräte anzuschließen und die Akkus aufzuladen. Sollte die Gruppe mal größer sein, kein Problem: Wir haben eine große Mehrfachsteckdose hinterlegt. Gerade bei längeren Tagestouren empfiehlt es sich hier den Akku an das Ladegerät zu hängen und etwas Energie aufzutanken. Pauschal kann man sagen, das man für die Dauer von einer Stunde Mittagspause rund 18-20% Energie nachladen kann. Auch wenn man sicher ist, auch ohne Nachladen durch den Tag zu kommen, so ist es doch beruhigend zu wissen, zum Spaß und zwischendurch einfach mal auf „Turbo“ schalten zu können.
Vor der Tour sollte man sich die Route, die geeigneten Wege und Trails gut aussuchen. Ein EMTB ist auch nur ein klassisches Mountainbike mit „eingebautem Rückenwind“, daher kann man prinzipiell auch fast die gleichen Wege damit fahren. Berücksichtigen sollte man allerdings zum einen, ob bestimmte Wege stark frequentiert sind und man lieber eine alternative Strecke fährt. Wir umgehen im Rahmen unserer Touren, z.B. an Feiertagen oder absehbar sehr vollen Wochenenden im Harz, die populären Wege und klassischen „Touristenrouten“. So kann man Konflikte im Vorfeld vermeiden und gleichzeitig selbst entspannter fahren.
Ist man körperlich und auch fahrtechnisch vorbereitet und in der Lage die Strecke sicher zu bewältigen? Wenn der Trail sehr technisch und man selber vielleicht fahrtechnisch noch nicht besonders sicher ist, empfiehlt es sich, vielleicht lieber eine weniger anspruchsvoll Route zu nehmen. Durch das höhere Gesamtgewicht ist z.B. ein kippendes, fallendes EMTB deutlich schwerer zu kontrollieren und aufzufangen als ein klassisches und leichteres Mountainbike. Kontrolliertes Absteigen oder auch ein „Not-Abstieg“ klingen trivial, sollten in solch einem Gelände aber unbedingt beherrscht werden. Tauchen auf dem Trail vielleicht sogar Hindernisse wie umgestürzte Bäume auf, sollte man zudem in der Lage sein, das Bike auch eigenständig darüber hinweg heben zu können.

FAHRTECHNIK
Das EMTB kann als normales Mountainbike angesehen werden, bei dem auch die Geometrie, die Maße und Winkel, die Komponenten (zumindest in den allermeisten Fällen) usw. die gleichen, wie beim klassischen Mountainbike sind. Unterschiede sind zum einen die zusätzliche Unterstützung durch den Motor und zum anderen das höhere Gesamtgewicht. Das war es dann allerdings auch schon. Die Fahrtechnik ist daher auch zu 95% die gleiche wie beim klassischen Mountainbike, mit nur ein paar wenigen Besonderheiten. Hier werden oft Bremsverhalten, Fahren von Steilstücken inkl. Anfahren und auch „Gegen die Bremse“ fahren als Klassiker genannt. Ein, zwei Feinheiten gibt es sicherlich noch, doch die Basistechniken und MTB-Grundlagen sind identisch.
Daher ist es auch absolut kein Problem, mit einem EMTB an einem unserer Fahrtechnikseminare teilzunehmen. Unsere Trainer sind mit der EMTB Technik und den fahrtechnischen Besonderheiten gut vertraut und werden Euch an den entscheidenen Stellen und Sektionen die passenden (Zusatz-) Tipps geben. Wir haben damit in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht und in jedem unserer Kurse ist eigentlich auch der oder die ein oder andere EMTB FahrerInn dabei. Solltet Ihr Euch unsicher sein oder eine zusätzliche Beratung wünschen – nehmt KONTAKT mit uns auf.