2-TAGESKURS HAMBURG

Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir zwei weitere Termine für unseren 2-TAGESKURS HAMBURG für Euch realisieren können und freuen uns schon jetzt, auf spaßige und lehrreiche Wochenenden mit Euch im Norden. Neben unserem bereits ausgebuchten September-Termin, bieten wir Euch ab sofort:

  • 11./ 12.08.2018 und den 2-TAGESKURS HAMBURG
  • 06./ 07.10.2018 und den 2-TAGESKURS HAMBURG

Unser 2-Tageskurs in den Harburger Bergen richtete sich an MTB-Einsteiger und fortgeschrittene Mountainbiker und wir werden an beiden Tagen mit jeweils zwei Gruppen trainieren.  Behandelt werden alle wichtigen Inhalte aus unseren LEVEL 1 BASIS und LEVEL 2 AUFBAU Seminaren, welche die Basis unserer Fahrtechnikausbildung darstellen. Der intensive Kurs ist ideal für Mountainbike-Einsteiger und auch interessierte Fortgeschrittene, welche Ihre Fahrtechnik von Beginn an kontrolliert, sauber und mit viel Spaß erlernen wollen. Neben wichtigen Grundlagen des Mountainbike-Sports, erweitern wir Eurer Bewegungspotential mit dem Bike, machen Euch garantiert sicherer und damit fit für die ersten Trails. Vor jedem Kurs führen wir zudem einen Bikecheck durch und geben wichtige Tipps zur Einstellung Eures Fahrwerks.
 Schwerpunkte sind Radgewöhnung und Balance, die zentrale Position für verschiedene Geländeformen, situationsgerechtes Bremsen, Anfahren und Befahren von Anstiegen, Blickführung und grundlegende Kurventechnik, Sportkurventechnik, Techniken für das Fahren von Stufen und Absätzen, Hindernisstechniken, sowie leichte Abfahrten auf unbefestigten Wegen und Trails.

Wir freuen uns auf Euch!

16.06. – EMTB Tour Braunlage

Am 16.06.2018 können wir Euch noch freie Plätze bei einer EMTB TRAILTOUR ab Braunlage anbieten. Die abwechslungsreiche Tagestour führt uns quer durch den Harz und vorbei an vielen schönen Aussichtspunkten und über herrliche Trails und Pfade. Dauer ca. 10.00 bis 17.00 Uhr inkl. Mittagspause, bei rund 50km Länge. Solltet Ihr kein eigenes EMTB besitzen können wir Euch gerne eines zur Verfügung stellen.
KOSTEN: Mit eigenem EMTB € 35,- / ohne EMTB € 59,-

Bei Interesse einfach eine kurze Nachricht über KONTAKT

Bautag MSB-X-TRAIL

Der Saisonstart im MSB-X-TRAIL in Sank Andreasberg rückt näher und es wird Zeit, die letzten Streckenabschnitte in Angriff zu nehmen und die Trails fit für die kommende Saison zu machen.
Seit Herbst letzten Jahres haben wir mit TRAILTECH eine Menge Zeit und Manpower investiert, um die Strecke 1. zu renovieren und ihr einen komplett neuen Anstrich zu verpassen. So wurde der Trail auf der gesamten Länge verbreitert, hängende Passagen entschärft, Wurzeln entfernt und einige neue Abschnitte eingebaut. Außerdem wurden viele kleine Wellen und Kurven an wichtigen Passagen aufgeschüttet und der Fahrspaß damit definitiv stark nach oben gefahren. Mit 10 fleißigen Arbeitern haben wir jetzt den letzten Bereich auf dem Gipfel des Matthias-Schmidt-Bergs fertig bekommen, der Kies ist bestellt und wir hoffen das wir in der nächsten Woche den finalen Belag aufbringen können. Dann kanns losgehen. Hier einige Impressionen vom Bautag. Danke nochmal an alle Helfer.

Minus 19° Grad

Unser Guide Mo und sein Kumpel Julian dachten sich: „Hey, es ist Mittwoch, draußen liegt ’ne Menge Schnee, die Temperatur beträgt kuschlige Minus 19° Grad – lass kurz zum Brocken hoch düsen.“ Gesagt getan und die beiden starteten nach einem schnellen Frühstück von Bad Harzburg aus zu Ihrer Tour. Diese führte sie über die klassische Route, vorbei am Eckerstausee und der Scharfensteinklippe und den Hirtenstieg hinauf zum Gipfel. Dort angekommen blieb sogar noch Luft für ein Foto mit Brocken-Benno, der sich natürlich auch von ein wenig Frost nicht von seiner täglichen Besteigung abbringen ließ.
Krasse Nummer Jungs und Respekt vor der Leistung. Ich bin brav zuhause geblieben und habe noch einen Klotz Brennholz mehr in den Ofen geschoben. Danke den beiden für die tollen Impressionen! Sehr COOL und #hammerharz in der Tat :)

Outdoor-Erste-Hilfe 2018

Wie im Vorfeld jeder neuen Saison, stand auch dieses Jahr wieder unsere gemeinsame Erste-Hilfe Fortbildung mit Schwerpunkt Outdoor auf dem Programm. Um sich optimal vorzubereiten und sich auf den neuesten Stand zu bringen, trafen sich unsere Guides und Trainer am Sonntag im RELEXA Hotel in Braunlage mit Markus Backes, von der Erste-Hilfe-Schule Harz. Der Leiter der Bergwacht Braunlage hat eine Menge Erfahrung auf dem Gebiet der Erstversorgung und der Ersten-Hilfe und konnte uns mit vielen interessanten Fackten und Informationen, wichtige Einblicke ins Thema geben. Neben den klassischen Basics wurden so auch viele Inhalte aus der Praxis und dem Alltag im Gelände vermittelt. Sicherung in unwegsamen Gelände, Versorgung von Verletzten an schwer zugänglichen Orten, Kommunikation mit der Bergrettung und dem Rettungsdienst, Einsatz von Mobiltelefonen, GPS Geräten usw. Unfälle in Bikeparks und vieles mehr. Danke nochmal an dieser Stelle für den kurzweiligen und äußerst informativen Tag und Sven Frank für die Fotos. Jetzt kann es losgehen :)

Oakley Jawbreaker Test

Viele Mountainbiker fahren mit Brillen, manche fahren ohne sie. Für manche stehen Funktion, Sicherheit und Komfort an erster Stelle, für die anderen ist die Optik und der Style ein wichtiger Punkt. Auf jeden Fall macht es Sinn sich die unterschiedlichen Modelle und deren Besonderheiten mal genauer anzuschauen und zu überlegen, was man selber eigentlich wirklich braucht, ob eine teure Anschaffung tatsächlich Sinn macht oder ob es auch eine günstige Alternative mit einfachem Glas tut.

Bei mir haben Brillen beim Mountainbiken schon immer eine wichtige Rolle gespielt, aus funktionalen und natürlich auch aus optischen Gründen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch sehr viele Touren ohne Brille gefahren bin. Man kennt es: Trägt man mal keine Brille bei der Ausfahrt, so fliegt einem irgendwann dann doch ein Dreckkrümel ins Auge oder ein Fichtenzweig schlägt unerwartet vom Vordermann zurück. Dann schwört man sich, beim nächsten mal ganz sicher eine Brille aufzusetzen und ärgert sich über tränende und juckende Augen Abends auf dem Sofa. Mittlerweile trage ich eigentlich bei jeder Tour mit dem Mountainbike eine Brille – aus eben diesen oben genannten Punkten.

Als mich Robert Mergenthal von SEHENSWERT in Göttingen mal nach einer gemeinsamen Ausfahrt ansprach, ob ich nicht Interesse hätte eine aktuelle Sportbrille von OAKLEY zu testen, sagte ich natürlich nicht nein. Robert unterstützt schon seit einigen Jahren lokale Sportvereine, Teams und einzelne Sportler aus der Region und führt seinen gut sortierten Laden Sehenswert mit viel Leidenschaft und Kompetenz. Ein paar Tage später besuchte ich ihn dann im Ladengeschäft und ließ mich nach einer ausführlichen Beratung über die Vorzüge der unterschiedlichen Modelle und Gläser, von einer JAWBREAKER mit dem photochromic Glas überzeugen. Da ich bei einer Tagestour die unterschiedlichsten Landschaftsformen, helle und dunkle Bereiche und Sektionen vorfinde, sowie gerne im Bikepark unterwegs bin, war dieses helle und selbsttönende Glas meine erste Wahl. Als Rahmenfarbe wählte ich aus den vielen Varianten ein schlichtes schwarz.

Selbsttönende Gläser sind jetzt keine Neuheit auf dem Brillenmarkt und einige Marken bieten diese inzwischen an. Doch eigentlich war ich immer etwas skeptisch, was die Funktion und Effektivität dieser Technologie ausmachte. Ich hatte vor einigen Jahren mal ein Modell eines anderen Herstellers getestet und ehrlicherweise keinen herausragenden Effekt bei der Helligkeitsanpassung wahrnehmen können. Umso mehr war ich jetzt auf die Oakley Jawbreaker gespannt und freute mich auf die erste Ausfahrt.

RAHMEN & GEWICHT:
Die Brille besteht aus einem leichten Kunststoff-Rahmen, der mit einigen interessanten Features ausgestattet ist. So können z.B. die Bügel individuell in der Länge angepasst werden, sind für festen Sitz am Kopf leicht gummiert. So kann man die Brille ziemlich genau eingestellt werden und passte sich auch meinem recht kleinen Kopf gut an. Sie sitzt bei mir recht unauffällig und wirkt angenehm leicht. Ein weiteres Feature ist die sogenannte Switchlock Glaswechseltechnologie, mit der ich in wenigen Handgriffen den Rahmen öffnen und das Glas unkompliziert und vor allem ohne Biegen oder Stauchen austauschen kann. Das bringt übrigens auch bei intensiver Reinigung eine Menge und spart Zeit und Nerven.

SCHUTZ & SICHTFELD:
Punkt eins ist die Passform einer Sportbrille. Nichts ist nerviger, als wenn man eine Brille trägt, der Rahmen ist etwas zu groß und der Dreck spritzt von unten am Rand vorbei ins Gesicht. Natürlich ist es auch stark von der Kopf-/ Gesichtsform abhängig, in wie weit ein Rahmengestell abschließt, aber das ist wie ich finde ein wichtiger Punkt bei der Auswahl des Modells. Die Jawbreaker hat ein relativ großes Sichtfeld und das Glas ist weit nach unten und zur Seite gezogen. Damit verhindert sie recht effektiv den oben genannten Effekt und man hat in der Tat die Augen bei entsprechenden Sektionen weniger stark (reflexartig…) zusammen gekniffen und ist dadurch natürlich auch sicherer unterwegs. Der zweite Punkt ist der Blick am Rahmen vorbei. Ich hatte häufig das Problem, das ich bei aggressiver Fahrweise, tief nach vorn gebeugt und den Kopf im Nacken, bei manchen Brillen gegen die obere Rahmenkante geschaut habe. Bei der Jawbreaker ist das kein Problem und das Blickfeld wurde bei mir eigentlich in keiner Richtung wesentlich eingeschränkt.

BELÜFTUNG:
Darüber hinaus ist die Brille sehr gut und intelligent belüftet, was sich auf den ersten Ausfahrten schon als sehr nützlich erwiesen hat. Nichts ist nerviger, als wenn man z.B. bei langsam gefahrenen Steilstücken bei heißen Temperaturen, beständig mit beschlagenen Gläsern zu kämpfen hat und die Brille absetzen oder verschieben muss. Hier hatte ich in der Vergangenheit schon andere Brillenmodelle – auch von Oakley – verwendet und eben diese negativen Erfahrungen gemacht. Auch ist es natürlich immer komfortabler und angenehmer, wenn ich eine Brille bei kurzen Stopps weniger auf- und abziehen muss, um sie vor Beschlagen zu schützten. Wobei man faiererweise sagen muss, das auch die Jawbreaker bei wirklich sportlicher Fahrweise und plötzlichen Stopps oder sehr langsamen Geschwindigkeiten, nicht vor Beschlagen gefeit war. Aber das ist ja bei hochwertiger Funktionsbekleidung ähnlich. Letztlich ist die Brille aber in dieser Hinsicht „sehr unauffällig“ und ähnlich wie bei perfekt sitzenden Knieschonern, vergisst man irgendwann sogar, dass man sie trägt.

GLAS & PHOTOCHROMIC:
Was mich am meisten interessierte, war natürlich die Funktion des selbstanpassenden (photochromic) Glases. Das Glas hat eine Resttönung von nur 10% und ist damit eigenlich fast klar. Ist man im dichten Wald unterwegs oder fährt auch gerne mal in der Dämmerung oder bei trüben, grauen Lichtverhältnissen, so fühlt man sich in keinster Weise eingeschränkt. Auch bei unseren „Early Bird“ Touren frühmorgens zum Brockengipfel habe ich die Brille getragen und hatte keine Probleme mit den eingeschränkten Lichtverhältnissen. Die Optik ist von gewohnter Oakley Qualität und es ist selbstverständlich keinerlei Verzerrung oder ein „unangenehmes Gefühl„, welches bei sehr günstigen klaren Gläsern nach einer Weile des Tragens auftreten kann, zu bemerken. Was ein solches Glas aus meiner Sicht leisten muss, ist natürlich eine hohe Geschwindigkeit bei der Helligkeitsanpassung, da wechselnde Lichtverhältnisse im Harz ja im realen Betrieb sehr häufig vorkommen. Hier hat mich das Glas wirklich überrascht, da es ähnlich wie bei der guten Belüftung sehr unauffällig und vor allem schnell arbeitet. Bei längeren Fahrten durch die Sonne, ist das Glas sehr dunkel und man hat das Gefühl eine normale Sonnenbrille zu tragen. Fährt man dann in den Trail bzw. in den Wald und einen dunkleren Abschnitt ein, so ist der Übergang und die Aufhellung sehr schnell und mit optimaler Resttönung vollzogen. Fährt man aus dunkler Umgebung in helles Licht, ist der Effekt der Tönung noch deutlicher zu spüren.

FAZIT:
Ich hatte die Möglichkeit die Oakley Jawbreaker in der kompletten Saison 2017 zu testen und bin sie bei eigentlich jeder Witterung und allen Sichtverhältnissen gefahren. Sie ist mittlerweile die Brille meiner Wahl geworden und ich trage sie bei jeder Ausfahrt regelmäßig. Gerade das unauffällige Arbeiten der Selbsttönung und die gute Belüftung sind für mich die wichtigsten Features dieser Brille. Ich vergleiche es immer mit perfekt sitzenden Knieschützern oder einer optimal eingestellten Schaltung oder Kettenführung. Sie sollen ihre Funktion erfüllen ohne das man sie bewusst wahrnimmt oder ständig mit Nachjustieren, Einstellen etc. beschäftigt und abgelenkt ist. Die Jawbreaker vermittelt mir solch ein Gefühl und ich bin wirklich positiv überrascht von ihrer Performance. Man sollte die Brille allerdings sehr gut pflegen und immer gut im Case bzw. dem Microfaserbeutel verstauen. Reibt man zu oft mit dem Trikot oder Shirt den Dreck vom Glas, wird dieses auf die Dauer schnell matt und verkratzt. Negativ ist mir in der Tat eigentlich nichts weiter aufgefallen, einzig der etwas höhere Anschaffungspreis muss natürlich gut überlegt werden.  Auf der anderen Seite fahren viele Mountainbiker mit sündhaft teurem Material und sehr hochwertiger Ausrüstung durch die Gegend – sparen aber an der Brille oder verwenden teils einfache Plastikgläser. Selbstverständlich muss jeder selber entscheiden, ob es eher ein highend Schaltwerk oder doch eine gute Sportbrille sein soll. Allerdings wäre mir persönlich ein perfektes „Bild“ und optimale Abbildung und Kontrastverhalten, ein freies Blickfeld und keine Einschränkungen in der Belüftung oder der Sicherheit, schon viel wert.

Danke nochmal an Robert von SEHENSWERT und Guido von OAKLEY Deutschland für den super Support, die Beratung und die Möglichkeit die Brille ausgiebig testen zu können. Ich freu mich schon auf die nächste Ausfahrt.

Hammer-Harz-Burger

Wir kommen ja in der Harz-Region ganz gut herum und freuen uns immer wieder über nette und sympathische Möglichkeiten der Einkehr und Pausenlocations, die mit leckeren Gerichten und Snacks punkten können. Heute wollen wir Euch mal die HOTEL-PENSION WOLFSBACH in Zorge vorstellen, die von Ronny und Ines vor einigen Jahren übernommen wurde. Seit dem hat sich einiges getan und die beiden haben neben der gemütlichen Gaststube, den Zimmern, dem Garten – inkl. Saunahütte und Badestelle im Wolfsbach – auch dem Rest des Hauses, mit viel Liebe zum Detail, wieder Leben eingehaucht. Die Lage des Hotels in Zorge, ist ideal für Touren am südlichen Harzrand, als Startpunkt für Tagestouren in den Hochharz oder auch als Zwischenziel bei ausgedehnteren Harzcross- oder Trans Harztouren. Zudem bieten die beiden auch einen Shuttleservice an und Ronny bringt Euch im Sprinter inkl. Eurer Bikes an fast jeden gewünschten Startpunkt oder Spot im Harz. Mountainbiker sind hier auf jeden Fall richtig.
Aber zurück zum Thema und einem Highlight, das ihr Euch auf jeden Fall mal gönnen solltet: Dem „WHISKY TASTING BURGER“. Der super leckere Burger besteht aus 180g Fleisch, welches in frischem, knusprigen Bort angerichtet wird. Mit Tomate, Gurke, Champignons, Zwiebelringen, gebratenem Speck und Chester-Käse kombiniert und geschmackvoll mit einer hauseigenen, speziellen Whiskysoße (Whisky auf der „Hammerschmiede“-Destillerie direkt in Zorge) auf dem Lollo verfeinert. Dazu gibts Pommes und Salat als Beilage und das ganze für faire € 9.90 !
Wer also das nächste mal auf Tour in der Gegend unterwegs ist oder auch einen schönen Startpunkt im Südharz sucht, sollte Ronny und Ines mal einen Besuch abstatten. Auch wenn ihr nicht nur zum Essen kommen wollt – der flowige Trail neben dem Sprakelbach, die kniffligen Spitzkehren vom Aussichtspunkt Pferdchen oder auch die schnelle Abfahrt über den Grenzweg lohnen sich zusätzlich :)

Winter Outfit

Gerade in letzter Zeit erreichen uns immer mehr Mails und Anfragen von Mountainbikern, die gerne Infos zur passenden Bekleidung und dem richtigen, sinnvollen Outfit für kalte Wintertouren haben würden. Daher haben wir uns entschlossen, mit diesem kurzen Video einfach mal unsere Erfahrungswerte an Euch weiterzugeben und Euch die aus unserer Sicht wichtigsten Punkte aufzuzeigen. Natürlich empfindet jeder Mensch die Kälte anders bzw. ist in der Lage sich besser oder schlechter an „extreme“ Bedingungen anzupassen. Daher sollen unsere Tipps nur als kleiner Leitfaden angesehen werden – probiert es aus und habt Spaß in der „kalten Jahreszeit“

  1. Überlegt Euch WO ihr fahren wollt: Bei uns im Harz kann man zwischen 200m und 1100m Seehöhe unterwegs sein, was schon ein gewaltiger Unterscheid ist. Das Wetter in den höheren Lagen ist dabei wesentlich unbeständiger bzw. manchmal entscheiden 50Hm zwischen Regen und Schnee.
  2. Überlegt Euch WIE ihr fahren wollt: Soll es ein entspannter Trip zum Gipfel werden, den ihr zusammen mit Freunden unternehmt? Dabei ist wahrscheinlich die gefahrene Geschwindigkeit nicht allzu hoch, es wird ab und an an Kreuzungen oder auf Nachzügler gewartet und die Pausen sind länger.  Oder wollt ihr richtig Gas geben und sportlich ambitioniert durch die Wälder düsen? Dann werdet ihr wahrscheinlich auch deutlich mehr Schwitzen und lauft Gefahr, bei längeren Stopps schneller auszukühlen.
  3. Ist es nur KALT oder auch NASS: Trockene Kälte ist wesentlich leichter zu ertragen als wenn ihr draußen nasskalte Bedingungen vorfindet. Ein nasser Po, kalte Hände durch klamme Handschuhe oder eingefrorene Füße können die Tour schnell sehr unangenehm werden lassen. Achtet hier einfach auf wirklich wasserdichtes Material und nicht nur wasserabweisende Stoffe.
  4. BROCKEN Sonnenaufgangstipp: Wenn ihr im Winter und frühmorgens zum Gipfel des Brockens fahren möchtet, solltet ihr Euch besonders warme Bekleidung im Rucksack mitnehmen. Für die Auffahrt empfiehlt es sich, nicht allzu dicke Klamotten auszuwählen. Eigentlich von jedem klassichen „EarlyBird-Startpunkt“ aus – den man mit dem Auto anfahren kann (Oderbrück, Torfhaus, Schierke…) – muss man zwischen 300 und 500 Höhenmeter einplanen. Wenn ihr hier schon stark schwitzt, kühlt ihr später auf dem Gipfel beim Warten auf die Sonne (in der Regel 30-45min Aufenthalt) zu stark aus. Das bedeutet, gleich nach der Ankunft die dickere Jacke, Handschuhe usw. aus dem Rucksack holen und sich gut einpacken. Ein warmer Tee aus der Thermoskanne tut dabei sein übriges ;) Die Abfahrt hat es dann nochmal in sich, da hier hier mindestens 20min ohne großartige Bewegung einfach nur den Berg herunterrollt. Bei einer Außentemperatur von -5° Grad,  liegt die Temperatur durch den Fahrtwind schnell bei – 15°Grad.

E-MTB Fahrtechnik

E-Mountainbikes sind schon seit längerem auch bei uns im Harz angekommen und bieten einige neue und spannende Möglichkeiten der Tourenplanung und ein ganz neues MTB-Erlebnis. Wir führen hier bereits viele tolle Events mit Gruppen, Firmen und auch Privatpersonen durch und freuen uns sehr über den Zuspruch, das gute Feedback und die schönen Erlebnisse, die wir Euch bieten können.
Auch im Bereich des MTB-Fahrtechniktrainings werden E-Mountainbikes immer mehr zum Thema. In letzter Zeit erreichen uns immer häufiger Anfragen von Teilnehmern, die mit ihren E-Bikes an einem entsprechenden Training interessiert sind und ihre Technik verbessern möchten. Da ein E-Mountainbike einfach gesagt nur ein klassisches Mountainbike mit „eingebautem Rückenwind“ und natürlich dem durch die Bauart entsprechend höherem Gesamtgewicht ist, spielen größtenteils auch die gleichen fahrtechnischen Inhalte, Übungen und Besonderheiten eine Rolle, die wir auch vom klassischen Mountainbike her kennen. Daher ist es auch ohne weiteres möglich, dass ihr mit Eurem E-MTB an einem unserer regulären Fahrtechnikkurse teilnehmt. Wir haben damit in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht und konnten unsere Programm optimal durchführen. Unsere Guides und Trainer sind darüber hinaus bestens mit E-Bikes vertraut und werden Euch im Kurs in der entsprechenden Übungsreihe die relevanten Tipps und Techniken näherbringen. Wir freuen uns auf Euch.